Allgemein

RTA-Stellungnahme zum BNetzA-„Vorhabenplan 2018“

 

Der „Runde Tisch Amateurfunk“ (RTA) hat am 8. Januar 2018 in einem Schreiben an die Bundesnetzagentur (BNetzA) Stellung zum geplanten „Vorhabenplan 2018“ der Behörde bezogen. Einen Entwurf des „Vorhabenplans 2018“ hatte die BNetzA im Dezember 2017 in ihrem Amtsblatt 23/2017 veröffentlicht.

Der RTA kritisiert in seiner Stellungnahme u.a. „ein starkes Nachlassen des Vollzugs der Bundesnetzagentur im Bereich des Funkschutzes“. So werde bei Rundfunkstörungen in Bescheiden der BNetzA immer wieder darauf hingewiesen, dass nur eine Empfangsstelle gestört sei und nicht das ganze Telekommunikationsnetz; damit läge keine erhebliche Störung des Telekommunikationsnetzes vor und es könne leider nicht geholfen werden. Oft werde auch, anstatt die elektromagnetische Umgebung für den Rundfunkempfang wieder verfügbar zu machen, auf das Internet verwiesen. Dadurch werde nicht nur das Grundrecht auf Informationsfreiheit von der Quelle missachtet, sondern dies stünde auch im Widerspruch zu den Anforderungen der Richtlinie 2014/30/EU, die dem EMVG zugrunde liegt. Außerdem zeige sich immer mehr, dass durch den Wegfall des § 30 im EMVG (Zwangsgeld), der Prüf- und Messdienst unzureichend handlungsfähig

Aus dem Vorhabenplan – so der RTA weiter – sei nicht ersichtlich, „ob und wie die BNetzA bei den massiv zunehmenden Breitbandstörungen vorgehen will.“ Hier sei „dringend Handlungsbedarf gegeben, wie z.B. eine Festsetzung, die Datenübertragung auf ungeschirmten bzw. unsymmetrischen Kabeln verbietet“. Es sei grundsätzlich „eine enge Zusammenarbeit mit der Marktaufsicht sinnvoll, um auffällige Produkte, die abgestrahlte Störfelder zur Folge haben, umgehend vom Markt zu nehmen“. Auch LED-Lampen seien häufig die Ursache von Funkstörungen , u.a. bei DABplus-Aussendungen.

Hinsichtlich der Marktüberwachung begrüße der RTA „uneingeschränkt das Vorhaben der BNetzA, das Angebot von elektrischen und elektronischen Geräten auf dem deutschen Markt zu überwachen“. Der RTA sei auch beunruhigt angesichts der Probleme bei der Überwachung nicht konformer Produkte, die den europäischen Markt erreichen, bzw. direkt aus Asien an den Endkunden gesendet werden. Er stelle sich „allerdings die Frage, warum die Bundesnetzagentur hier nicht an wenigen exemplarischen Fällen mit großem Abschreckungscharakter (einschneidende Bußgelder), das Gebaren solcher Inverkehrbringer möglichst schnell beendet“. Es müssten „dringend die Vorgaben des OWiG ausgeschöpft werden“.

Weitere Kritik in der RTA-Stellungnahme befasst sich u.a. mit „undichten“ Kabelnetzen, die im Entwurf des BNetzA-Vorhabenplans keine Erwähnung finden. Das Bemühen um eine Normung von kontaktlosen Energieübertragungssystemen sei sehr zu begrüßen; dabei solle jedoch beachtet werden, „dass auch die möglichen Störaussendungen im Bereich bis 30 MHz aller Komponenten der Ladeeinrichtung, insbesondere des Schaltnetzteils, Berücksichtigung findet“.

Der volle Wortlaut des Entwurf des Vorhabenplans 2018 der BNetzA kann im Internet unter http://t1p.de/iatd heruntergeladen werden.

Die RTA-Stellungnahme wird vom RTA nicht zum freien Download angeboten. Sie ist im Rahmen einer „Vorstandsinformation“ auf der Website des DARC im geschlossenen Mitgliederbereich abrufbar.

– wolf –

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Prüf- und Messdienst: 2017 rund 5200 Funkstörungen ermittelt

Der Prüf- und Messdienst (PMD) der Bundesnetzagentur (BNetzA) hat im Jahre 2017 in rund 5200 Fällen Funkstörungen und EMV-Unverträglichkeiten ermittelt und (den Angaben der Behörde zufolge) auch beseitigt. Das geht aus einer Pressemitteilung der BNetzA vom 12. Januar 2018 hervor.

In knapp 800 Fällen – so heißt es dort weiter – seien sicherheitsrelevante Bereiche wie BOS-. Flug- und Bahnfunk betroffen gewesen. Bei fast 1000 DSL-Anschlüssen habe der PMD die Datenübertragungsrate verbessert, die aufgrund von mangelhaften oder defekten Netzteilen oder EMV-Störungen in der Nachbarschaft beeinträchtigt gewesen sei..

Weitergehende Angaben zur Gesamtzahl der im Jahre 2017 gemeldeten Störfälle, der gestörten Frequenzbereiche sowie dem Stand der Bearbeitung und der Art der ermittelten Störquellen machte die Behörde nicht.

Funkstörungen können der BNetzA rund um die Uhr unter Tel. 04821 89 55 55 oder E-Mail funkstoerung@bnetza.de gemeldet werden. (Anm. der Red.: Wir raten unseren Lesern dringend, dies zu tun. Störungen, die nicht gemeldet werden, „existieren offiziell nicht“.)

Die Pressemitteilung der BNetzA kann im Internet unter http://t1p.de/y25q heruntergeladen werden.

– wolf –

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Archiv der ehemaligen DFA-Website abrufbar

Die Inhalte der Website der ehemaligen CB-Funk-Vereinigung „Deutsche Funk Allianz“ (DFA) können seit Anfang 2018 unter neuen Domain www.deutschefunkallianz.de abgerufen werden.

Domaininhaber ist der ehemalige Pressesprecher und Webmaster der DFA, Hans-Werner Hoppe. Er hat die Seiten (Stand: 31. Dezember 2016) archiviert und stellt sie nunmehr für Recherchezwecke zur Verfügung. (Die alte Domain www.deutsche-funk-allianz.de – mit Bindestrichen – ist nicht mehr erreichbar.)

Die DFA, die sich als „CB-Parlament“ verstand, war im Dezember 2016 aus dem Vereinsregister gelöscht worden (das Funkmagazin berichtete). Bestrebungen, den Verein unter derselben oder einer ähnlichen Bezeichnung wieder neu aufzubauen, blieben bisher ergebnislos.

– wolf –

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„Gateway-Deutschland.de“ feiert 15-jähriges Bestehen

 

Die Jedermannfunk-Gateway-Plattform „Gateway-Deutschland.de“ hat am 5. Januar 2018 ihr 15-jähriges Bestehen gefeiert.

Bei „Gateway-Deutschland.de“ handelt es sich um einen Zusammenschluss von sog. „Gateways“, mit deren Hilfe Jedermannfunk-Aussendungen von CB-Funk, PMR446 oder „Freenet“ über das Internet übertragen werden. Dadurch kann die Reichweite solcher Aussendungen erheblich gesteigert werden.

Das Projekt wird von Ingo Koch (DAD622) betrieben. Es ging am 5. Januar 2003 erstmals unter der Bezeichnung „pmr446-info.de“ online und beschränkte sich anfangs auf die Übertragung von PMR446-Aussendungen, Später kam unter der Bezeichnung „pmr446-cbfunk.de“ CB-Funk hinzu. Seit Juni 2009 ist das Projekt unter „Gateway-Deutschland.de“ erreichbar.

Als Übertragungs-Software wurde lange Zeit eQSO verwendet; im August 2017 wurde zu TeamSpeak 3 (TS3) gewechselt.

Offiziell wurden solche „Sprachfunknetzwerke“ im CB-Funk erstmals im Dezember 2006 versuchsweise auf vier Kanälen freigegeben; zuvor wurden sie in einer Art rechtlicher Grauzone betrieben. Heute stehen dafür im CB-Funk neun Kanäle zur Verfügung. Im PMR446- und „Freenet“-Funk gibt es dafür keine einschränkenden Sonderregelungen.

– wolf –

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BNetzA: 2017 zahlreiche störende Geräte beanstandet

 

 

Die Bundesnetzagentur hat eigenen Angaben zufolge im Jahre 2017 im Internet 665 Angebote von Geräten beendet, die Funkstörungen oder elektromagnetische Unverträglichkeiten verursachen können.

Insgesamt waren 460.000 Geräte betroffen, darunter 388.000 Funkkopfhörer, die (nicht näher genannte) dem Polizeifunk zugewiesene Frequenzen nutzten.

Die BNetzA wies darauf hin, dass viele der beanstandeten Produkte aus Fernost kommen und dass sie Angebote unsicherer Produkte auch dort beende, wo der Händler nicht mit ihr kooperiere.

Außerdem gab die Behörde bekannt, dass sie im vergangenen Jahr auch anonyme Testkäufe durchführte, „um Produkte zu prüfen, die nicht freiwillig zur Verfügung gestellt“ wurden. Es seien 52 Produkte überprüft worden; alle hätten „Auffälligkeiten“ aufgewiesen und der Vertrieb sei daher „ausgesetzt“ worden. (Anmerkung der Red.: Oft handelt es sich in solchen Fällen „nur“ um fehlende bzw. fehlerhafte Angaben auf dem Gerät, in den Begleitpapieren oder auf der Verpackung.) Insgesamt seien „14.700 Geräte wie z.B. Drohnen, Smart-Home- oder LED-Produkte“ betroffen gewesen.

Eine Pressemitteilung zu diesem Thema hat die BNetzA unter http://t1p.de/xo5v veröffentlicht.

– wolf –

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Rückblick: Das war das CB-Funk-Jahr 2017

Januar 2017

Engagierte Hobbyfunker überraschen mit einer kompakten CB-Funk-Antenne namens „Bazooka-Stick“. Es handelt sich um einen endgespeisten vertikalen Halbwellendipol. Besonderheit: Die Antenne ist kein industriell hergestelltes Massenprodukt. Vielmehr wird jede Antenne einzeln von Hand gefertigt und – so die Hersteller – „messtechnisch optimiert“.

Februar 2017

Verschwörungstheoretiker können wieder ihren Aluhut aufsetzen: HAARP ist wieder in Betrieb. Die ursprünglich für das US-Militär tätige Kurzwellen-Sendeanlage zur Erforschung der Ionosphäre wird jetzt von der Universität von Alaska Fairbanks betrieben. Sie ist schon seit Jahren Gegenstand konfuser Verschwörungstheorien – von Wetterbeeinflussung über Erdbebenerzeugung bis zur Gedankenkontrolle der Bevölkerung.

Aufregung um eine Aktion der BNetzA: Die Behörde verbietet den Verkauf und Besitz der Spielzeugpuppe „Cayla“. Die Puppe verfügt über ein in den Puppenkörper integriertes Mikrofon, das Fragen des spielenden Kindes aufnimmt und per Bluetooth, Handy und Internet an eine Datenbank weiterleitet. Dort werden die Fragen auswertet und die entsprechenden „Antworten “ an die Puppe zurückgespielt. Die BNetzA sieht darin eine verbotene „getarnte“ Sendeanlage.

März 2017

Die Familie der CB-Funk-„Winzlinge“ bekommt Zuwachs: Das französische Label CRT France bringt in neues CB-Mobilfunkgerät in Miniatur-Bauweise auf den Markt. Kurz zuvor hatte Alan ein weitgehend bauähnliches Gerät herausgebracht.

Ein ungewöhnliches Projekt will ein Funkfreund aus Hessen verwirklichen: Er plant, eine „öffentliche CB-Funk-Stelle“ zu errichten. Das ist eine Art „Telefonzelle“, mit der der Allgemeinheit eine einfache Möglichkeit geboten werden soll, CB-Funk zu nutzen.

April 2017

Die traditionelle „deutschlandweite CB-Funk-Staffel“ sorgt wieder für regen Betrieb auf dem 11-m-Band. Zahlreiche CB-Stationen beteiligen sich an der Veranstaltung und bilden eine Funkkette, die durch fast alle Bundesländer führt.

Die HNDX-Group veranstaltet ihren AM-Contest. Damit soll die Modulationsart AM wieder mit Leben erfüllt werden, mit der CB-Funk einst begann und die heute praktisch nur noch von Truckern verwendet wird. Weitere HNDX-Conteste füt FM und SSB werden im Sommer und im Spätherbst folgen.

Mai 2017

Das Landgericht Hamburg bestätigt ein Urteil gegen einen Funkamateur, der im vergangenen Jahr wegen angeblich volksverhetzender Äußerungen über ein Hamburger Amateurfunkrelais zu einer Geldstrafe verurteilt wurde. Kurze Zeit später, nachdem das Urteil in Kraft getreten ist, entzieht die Bundesnetzagentur dem Störer das Rufzeichen.

Juni 2017

Für Aufregung sorgt eine geplante Änderung der Straßenverkehrsordnung: Das bisherige auf „Mobil- oder Autotelefone“ beschränkte „Handyverbot am Steuer“ soll künftig auf „sämtliche technischen Geräte der Kommunikations-, Informations- und Unterhaltungselektronik“ ausgeweitet werden. Darunter würden dann auch CB- und Amateurfunkgeräte und deren Bedienteile fallen.

Zum 16. Mal sorgt der „Radio Activity Day“ für Aktivität auf den CB-Funk-Kanälen. Die Veranstaltung wurde im Jahre 2002 von dem Journalisten Alexander Eisele ins Leben gerufen und wird seit 15 Jahren von den „Funkfreunden Nordbaden“ durchgeführt.

Juli 2017

Das neue Funkanlagengesetz (FuAG) ist in Kraft getreten. Es ersetzt das bisherige „Gesetz über Funkanlagen und Telekommunikationsendeinrichtungen“ (FTEG). Händler dürfen jetzt nur solche Funkanlagen anbieten, die ordnungsgemäß gekennzeichnet sind und denen (wenn sie für private Nutzer bestimmt sind) eine Gebrauchsanleitung in deutscher Sprache beigefügt ist.

August 2017

Der Funkamateur Karl Fischer, DJ5IL, reicht beim Deutschen Bundestag eine Petition zur Bearbeitung von Funkstörungen durch die BNetzA ein. Er kritisiert darin Anweisungen der BNetzA an ihren Prüf- und Messdienst, die seiner Auffassung nach gegen Vorgaben des EMVG verstoßen und eine rechtmäßige Störungsbearbeitung verhindern.

September 2017

Funk-Fachautor Henning Gajek will den „Runden Tisch CB-Funk“ (RTCB) wieder zum Leben erwecken. Der RTCB bietet Funkfreunden die Möglichkeit, ohne überflüssige bürokratische Hürden Ideen und Wünsche einzubringen und daraus ein Konzept für Verbesserungen im Jedermann-Funk zu entwickeln. Er soll als Ansprechpartner für Politik, Verwaltung und Hersteller dienen.

Oktober 2017

Kleines Jubiläum: Zum zahnten Mal findet im badischen Durmersheim im Rahmen der Hobbyfunkmesse „Rheintal Electronica“ die „CB-Lounge“ statt. Der Zuspruch der Besucher ist ungebrochen positiv. Die Beteiligten sind sich einig, dass es auch im nächsten Jahr wieder eine CB-Lounge geben soll.

Die geänderte Straßenverkehrsordnung, die das bisherige „Handyverbot am Steuer“ auf alle elektronischen Geräte der „Kommunikation, Information oder Organisation“ (darunter auch Funkgeräte) ausgeweitet wird, ist in Kraft getreten. Einsprüche von engagierten Funkfreunden und Herstellern haben dafür gesorgt, dass es für Funkgeräte eine Schonfrist bis Ende Juni 2020 gibt.

Überraschung: Ein DARC-Vorstandsmitglied spricht sich u.a. für die Einführung einer dreistufigen Amateurfunkgenehmigung nach US-Vorbild aus (was auch die Einführung einer neuen besonders einfachen Einsteiger-Lizenzklasse zur Folge hätte). Kurze Zeit später werden sich diese Hoffnungen zerschlagen.

November 2017

Enttäuschung bei Funkfreunden, die auf die Einführung einer neuen stark vereinfachten Amateurfunk-Einsteigerlizenzklasse gehofft haben: Die BNetzA gibt zu verstehen, dass die Einführung einer solchen Lizenzklasse auf unbestmmte Zeit vertagt wurde, weil eine Änderung des Amateurfunkgesetzes in absehbarer Zeit nicht stattfinden kann. Kritiker können das nicht nachvollziehen, denn für die Einführung einer Amateurfunk-Lizenzklasse muss das Amateurfunkgesetz nicht geändert werden.

Dezember 2017

Ein kleiner Lichtblick: Im kommenden Jahr soll im Rahmen europäischer Marktüberwachung eine Marktüberwachungskampagne für Powerline-Geräte starten. Hobbyfunker klagen seit Jahren über erhebliche Kurzwellen-Störungen durch Powerline-Geräte. Bei aktuellen Geräten müssten Amateurfunk- und CB-Funk-Frequenzen (Kanäle 1-40) eigentlich ausgespart sein. Die Kampagne wird zeigen, ob das tatsächlich der Fall ist. Es bleibt spannend…

– wolf –

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USA: Kabellose Stromübertragung im 5,8-GHz-Bereich

 

Das US-Unternehmen „Energous“ will Elektrogeräte in Haushalten über eine Entfernung von bis zu fünf Metern kabellos mit Strom versorgen, Das berichtet der IT-Newsticker „Heise online“.

Der Meldung zufolge soll die Energieübertragung per Funk im ISM-Frequenzbereich 5,850 bis 5,875 GHz stattfinden.

Das US-Unternehmen will seine Geräte in drei Leistungsklassen anbieten:
„Far Field“ für die Versorgung und Vernetzung von beispielsweise Audio- und Videogeräten bis zu einer Entfernung von fünf Metern;
„Mid Field“ für elektrische Geräte z.B. auf dem Schreibtisch bis zu ca. einem Meter Entfernung;
„Near Field“ für Smartphones, Tablets u.ä. im unmittelbaren Nahbereich als Ersatz für das sonst übliche Ladekabel.

Über die Effizienz seines Übertragungsverfahrens machte der Hersteller keine Angaben.

Die amerikanische Funkaufsichtsbehörde FCC hat angeblich zumindest die Technik der „Mid Field“-Geräte zertifiziert. Sie würden den Anforderungen des „FCC Part 18“ genügen, in dem auch die EMV-Störsicherheit von Geräten festgelegt ist.

– wolf –

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„Funkamateur“-Jahreskalender zum freien Download

 

Die Zeitschrift „Funkamateur“ hat ihren Jahreskalender für das Jahr 2018 zum freien Download ins Internet gestellt.

Der Kalender enthält neben Amateurfunk-Contest-Terminen auch zahlreiche Termine von Ausstellungen und Veranstaltungen, die auch für andere Hobbyfunk-Freunde von Interesse sein können. Die Druckdateien liegen in fünf DIN-Größen von A4 bis A0 als PDFs vor. Damit kann der Kalender sowohl als Tischkalender als auch als großformatiges Poster verwendet werden.

Die Dateien können als ZIP-Archiv unter http://t1p.de/fa-kalender-2018 heruntergeladen werden.

– wolf –

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Neue/erweiterte „Duldungen“ für den Amateurfunk

 

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat am 20. Dezember 2017 in ihrem Amtsblatt 24/2017 drei geänderte bzw. erweiterte Amateurfunk-Duldungsregelungen veröffentlicht.

Die bestehende Duldung der Nutzung des Frequenzbereichs 50,020 MHz bis 51 MHz (6-m-Band) mit einer Sendeleistung von max. 25 Watt PEP (nicht „ERP“ – Druckfehler in der BNetzA-Mitteilung!) durch Funkamateure der Klasse A wird verlängert bis zu einer endgültigen Festlegung in der Amateurfunkverordnung; sie wäre sonst Ende 2017 ausgelaufen. Die bisherigen Beschränkungen (z.B. Logbuchpflicht) bleiben bestehen.
(Download: 
http://t1p.de/n4yc)

Im 160-m-Band duldet die Behörde bis Ende Juni 2019 die Nutzung des Frequenzbereichs 1850 bis 1890 kHz mit einer max. Sendeleistung von nunmehr 100 Watt PEP. In diesem sowie im anschließenden Frequenzbereich 1890 bis 2000 kHz wird künftig die Teilnahme an Amateurfunk-Wettbewerben (Contestbetrieb) an Wochenenden geduldet.
(Download: 
http://t1p.de/7y5n)

Außerdem duldet die BNetzA bis Ende 2018 die Nutzung der Bereiche 2320 bis 2450 MHz und 5650 bis 5850 MHz durch Funkamateure der Klasse E mit einer max. Sendeleistung von 5 Watt PEP. Damit soll Klasse-E-Inhabern auch die Teilnahme am HAMNET ermöglicht werden.
(Download: 
http://t1p.de/9rzu)

– wolf –

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Vorerst keine Übernahme „hoheitlicher Aufgaben“ durch RTA

 

Eine Übernahme „hoheitlicher“ Aufgaben wie z.B. die Durchführung von Amateurfunkprüfungen und Rufzeichenzuteilungen durch Amateurfunkvereinigungen ist in absehbarer Zeit nicht vorgesehen. Das geht aus einer Auskunft der zuständigen Dienststelle der BNetzA hervor.

Aufgrund der politischen Situation nach der Bundestagswahl (z.B. noch ausstehende Regierungsbildung) steht dies im Ministerium momentan nicht zur Diskussion. Mindestens in den nächsten Jahren würden Amateurfunkprüfungen und Rufzeichenzuteilungen von der Bundesnetzagentur vorgenommen.

Die Übernahme solcher Aufgaben in Eigenregie gehört zu einer Liste „unerfüllter Wünsche“ des „Runden Tisches Amateurfunk“ (RTA), die in einem novellierten Amateurfunkgesetz geregelt werden sollten (das Funkmagazin berichtete).

– wolf –

Wir danken Manuel von Aster, DL5AFN, für die Informationen zu diesem Beitrag.

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