Was ist Funk ?

Was ist Funk ?

Die Anfänge der Funktechnik

altesradio

Funktechnik ist ein Begriff für die Methode, Signale aller Art mit Hilfe modulierter elektromagnetischer Wellen drahtlos zu übertragen.

Bereits 1864 hatte James Clerk Maxwell aufgrund theoretischer Überlegungen die Existenz von Radiowellen vorhergesagt.

1888 wurde dies durch Heinrich Hertz experimentell bestätigt.

Der Name „Funk“ geht auf den Begriff Funke zurück.

Die erste Funkverbindung gelang Guglielmo Marconi im Jahre 1896.

Damals überbrückte er eine Entfernung von etwa 5 km.

Er konnte aber nur Morsezeichen zur Nachrichtenübermittlung nutzen.

Erst nach der Entdeckung der Oszillatorschaltung mit einer Elektronenröhre durch Alexander Meißner und die darauf aufbauenden Entwicklungen nach 1913 konnten weitere Modulationsarten entwickelt werden.

Voraussetzung dafür ist eine zunächst konstante Ausgangsleistung.

Technik

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Beim Hörfunk und Fernsehen sendet ein Teilnehmer, der Radio- oder Fernsehsender,alle anderen
Teilnehmer auf diesem Kanal empfangen nur.
Dies nennt man eine unidirektionale Übertragung – sie geht nur in eine Richtung.

Beim Sprechfunk oder beim Morsen senden mehrere Personen abwechseln auf der selben Frequenz.
Im Gegensatz zur unidirektionalen Übtertragung (z B. Radio) ist ein Informationsfluss in beiden
Richtungen möglich.

Neben den Morsesignalen und Sprache werden auch stehende und bewegte Bilder , zum Beispiel
Wettersatellitenbilder oder Fernsehen , und Daten aller Art Übertragen.

Obwohl sich die Technik heutzutage stark von 1920 unterscheidet, erhielt sich der namensgebende
Wortbestandteil „Funk“ in Begriffen wie Rundfunk,Mobilfunk,Hörfunk usw.

Vor und Nachteile

antennenmast

+ es gibt viele unterschiedliche Frequenzen , die sich gegenseitig nicht beinflussen

+ es müssen keine elektrischen Kabel verlegt werden

+ die Anzahl der Funkempfänger praktisch keinen technischen Einschränkungen unterliegt

+ Sender und Empfänger können gut getarnt sein und sind u.U nicht zu entdecken

– man kann Sendungen abhören , ohne entdeckt zu werden

– durch einen Störsender wird die Kommunikation erschwert oder unmöglich gemacht

– der technische Aufwand ist erheblich , aufgrund der Fortschritte immer weniger

– im Ausbreitungsbereich de Senders kann nur ein Sender genutzt werden
(Sofern nicht die Technik wie Richtfunk,Gleichwellen-
netze oder Zeitmultiplexverfahren eingesetzt werden)

Probleme und Störungen

störung

Oberhalb von etwa 60 MHz werden Relaisstationen benötigt , wenn um den Erdball gefunkt werden soll.

Diese Aufgaben übernehmen heutzutage z B. Satelliten.

Bei Frequenzen die größer als etwa 100 MHz sind treten zunehmend Störungen durch Reflexionen an Mauerwerk,
Metallbauwerken,Drähte oder Türmen auf.

Diese Reflexionen führen zu zeitlich verstztem Doppelempfang mit Signalverfälschungen und Gruppenlaufzeitverzerrungen.

 

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