CBFunk

Hohenbogenwelle funkt seit 40 Jahren

Die Thenrieder CB-Funker sind nach wie vor aktiv. Zur Jubiläumsfeier kamen auch einige Gründungsmitglieder.


Die Mitglieder des CB-Funkclubs Hohenbogenwelle und Familienangehörige feierten das Jubiläum. Foto: kvo

RIMBACH.Mit einer internen Feier beging der CB-Funkclub „Hohenbogenwelle“ am Sonntag sein 40-jähriges Vereinsjubiläum. Die Thenrieder CB-Funker sind einer der wenigen Vereine, die noch aktiv sind. Bei der Feier im Vereinslokal Schierlitz wurde Rückschau auf die vier Jahrzehnte gehalten und dabei auch der inzwischen verstorbenen Funker gedacht.

Link zum Artikel (Quelle) :

https://www.mittelbayerische.de/region/cham-nachrichten/hohenbogenwelle-funkt-seit-40-jahren-20909-art1738822.html

Simplex Repeater , Testbetrieb beendet

Hallo liebe Funkfreunde,

wir haben den Testbetrieb erfolgreich abgeschlossen.

Der Standort war aufgrund seiner Lage eigentlich optimal gewesen.
Und ja „war“.
Leider hat sich der Eigentümer gegen das Projekt entschieden.
Deswegen wurde die Technik (Antenne , Solarpanel usw.) mittlerweile von uns demontiert.

Wir suchen einen Standort!

Wir lassen uns von Rückschlägen natürlich nicht unterkriegen.
Deswegen sind wir wieder auf Standort Suche.

Bestmöglicher Standort im Umkreis von ca. 25km

Hast du einen Vorschlag?

Jeder kennt der einen kennt der wieder einen kennt und der kennt…..
Vielleicht kennst du ja jemanden der Inhaber eines hohen Gebäude ist.
Oder denkst dir , in meiner Stadt da gibt es doch dieses hohe Gebäude.
Dann teile uns deine Ideen, Vorschläge doch bitte mit :).

Auch dann ,wenn der Standort nicht in der Zone liegt.
Wir sind über jede Mail mit einem Standort Vorschlag sehr dankbar.

Wir sind leider noch nicht fündig geworden oder haben Absagen erhalten.

Unsere Mail Adresse: standort@dnr875.de

vy73 de 13TH2160

Mein Einkauf bei : Neuner Funk

Produkt: SPS-250-II 25A


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Neue Allgemeinzuteilung für „Short Range Devices“ (SRD)

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat am 24. Januar 2018 in ihrem Amtsblatt Nr. 02 /18 eine neue Allgemeinzuteilung für sogenannte „Short Range Devices“ (SRD) veröffentlicht.

Unverändert geblieben ist die Zuteilung des Frequenzbereichs 26,957 bis 27,283 MHz für SRD mit einer maximalen Strahlungsleistung von 10 Milliwatt ERP bzw. einer maximalen magnetischen Feldstärke von 42 dBµA/m in 10 Meter Entfernung.

Ebenfalls unverändert geblieben ist die Frequenzzuteilung für SRD im Frequenzbereich 433,050 bis 434,790 MHz (im 70-cm-Amateurfunkband) mit einer maximalen Strahlungsleistung von 10 Milliwatt ERP.

Die 10-kHz-Frequenzbereiche
26,990 bis 27,000 MHz,
27,040 bis 27,050 MHz,
27,090 bis 27,100 MHz,
27,140 bis 27,150 MHz und
27,190 bis 27,200 MHz
(also die sog. CB-„Zwischenkanäle“ 3A, 7A, 11A, 15A und 19A), die bisher von SRD mit einer Strahlungsleistung von max. 100 Milliwatt ERP und einem Arbeitszyklus von nur max. 0,1 % betrieben werden durften, dürfen jetzt auch von Modellfernsteuerungen mit einem Arbeitszyklus von 100 % betrieben werden.

Weitere geringfügige Änderungen betreffen vorwiegend Nutzungsbestimmungen für SRD-Anwendungen bei 860-MHz, die weder den CB-Funk noch den Amateurfunk berühren.

Die neue Frequenzzuteilung für SRD kann im Internet unter http://t1p.de/bs2h heruntergeladen werden.

– wolf –

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Neuer CB-Funk-Winzling: „President Bill“

Nachdem CB-Funkgeräte in Miniaturbauweise wie z.B. das Albrecht AE 6110 vom Markt positiv aufgenommen wurden, hat jetzt auch President Electronics einen solchen CB-„Winzling“ angekündigt.

Das Gerät trägt die Bezeichnung „President Bill“. Gegenüber anderen CB-Miniaturgeräten verfügt das „President Bill“ über einige Besonderheiten: So ist in dem Gerät eine klassische sechspolige Mikrofonbuchse verbaut; Lautstärke und Rauschsperre lassen sich praxixgerecht über einen Doppelregler einstellen, die Kanalwahl erfolgt über einen Wippmechanismus rund ums Display und die Umschaltung der Modulationsart sowie die Einstellungen weiterer Betriebsfunktionen erfolgen über relativ großflächige Schaltflächen an den vier Ecken der Frontplatte. Auf dem Diplay werden neben dem gewählten Kanal und einem Balken-S-Meter auch die Frequenz und diverse Betriebszustände angezeigt.

Weitere technische Merkmale: Modulationsarten AM + FM (kein SSB), schaltbare europäische „Ländernormen“, President-ASC-Rauschunterdrückungssystem, „HI-CUT“-NF-Filter, ANL/NB-Filter, einstellbare Sendezeitbegrenzung, Buchse für ext. Lautsprecher, USB-Buchse zur Stromversorgung von Handys etc.

Der Straßenpreis des „President Bill“ wird derzeit mit knapp 100 Euro angegeben. Vorsichtige Schätzungen zum Liefertermin gehen von April 2018 aus.

– wolf –

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PLC-Störungen des CB-Funks: Kunden sollen sich selbst helfen…

 

Nach wie vor klagen CB-Funker über Störungen durch Powerline-(PLC-)Anlagen. Weil bei der handelsüblichen Powerline-Inhouse-Technik HF-Datensignale auf i.d.R. ungeschirmten bzw. unverdrillten häuslichen Stromleitungen übertragen werden, wirken diese Leitungen wie Antennen und strahlen breitbandige Störsignale aus, die insbesondere Funkanwendungen im Kurzwellenbereich erheblich stören können.

Um solche Störungen in Grenzen zu halten, gibt es die europäische „PLC-Norm“ EN 50561-1. Darin sind Frequenzbereiche festgelegt, in denen PLC-Signale ausgespart bzw. im Pegel abgesenkt („ausgenotcht“) werden müssen. Zu diesen sog. „ausgeschlossenen Frequenzbereichen“ gehört u.a. auch der CB-Frequenzbereich 26,960 bis 27,410 MHz (Kanäle 1 bis 40).

Hersteller von PLC-Geräten wie Devolo und AVM („Fritzbox“) versichern zwar, dass ihre in den Verkehr gebrachten aktuellen PLC-Geräte europäische Standards einhalten. Recherchen von engagierten CB-Funkern im Internet-Forum Funkbasis.de zeigen jedoch, dass bei zahlreichen im Handel erhältlichen PLC-Geräten zumindest die CB-Frequenzen nicht „ausgenotcht“ sind.

Die Betreiber von PLC-Geräten bemerken meist nicht, dass sie Störungen verursachen und stehen Beschwerden von Nachbarn oft verständnislos gegenüber.

Aus einem Schreiben des PLC-Herstellers Devolo an einen Betreiber eines den CB-Funk störenden Devolo-PLC-Adapters geht hervor, dass sich der Prüf- und Messdienst der Bundesnetzagentur direkt an den Hersteller des störenden PLC-Geräts (in diesem Falle Devolo) gewendet und Abhilfe gefordert hatte. Devolo bot dem Kunden daraufhin an, im Internet zwei Patches herunterzuladen und diese auf seinen PLC-Adapter aufzuspielen. Dadurch werde der „gängige untere und öbere Frequenzbereich“ des CB-Funks ausgeblendet. Ob der Kunde dies getan hat und ob die BNetzA die Wirksamkeit dieser Maßnahme überprüft hat. ist nicht bekannt.

Devolo kündigte außerdem an, dass man „voraussichtlich in diesem Jahr“ eine Firmware anbieten werde, die Störungen des CB-Funk-Bereichs „automatisch ausblendet“, so dass die Patches nicht mehr benötigt werden.

In einem anderen auf Funkbasis.de veröffentlichten Fall berichtet ein CB-Funker, Devolo habe ihm mitgeteilt, solche Nachbesserungen seien nur in weniger als10 Fällen pro Jahr erforderlich; sie würden seit 2003 praktiziert und hätten sich als „mit der Bundesnetzagentur abgestimmte Vorgehensweise bewährt und als Standard etabliert“.

Devolo teilte dem Funker weiterhin mit, der CB-Funk stelle „eine private, nichtkommerzielle Kommunikation dar“ und genieße daher keinen gesetzlichen Schutz vor Störungen durch andere Frequenznutzer“ wie z.B. Spielzeug, Garagentoröffner, Wechselsprechanlagen, Überwachungskameras oder Babyfone-Systeme. Dies gebe den Standpunkt der Bundesnetzagentur wieder und Devolo folge dem.

Anm. der Red.: Diese Darstellung geht am Thema „Störungen durch Powerline“ vorbei.

„Kein Schutz“ besteht nur gegenüber anderen Funkanwendungen, denen auch Frequenzen aus dem CB-Bereich zugewiesen sind und deren Nutzsignale mit denen des CB-Funks kollidieren (z.B. Funkanwendungen im ISM-Bereich)..

Powerline ist jedoch keine Funkanwendung, sondern ein kabelgebundenes Übertragungsverfahren. Ihm sind keine Frequenzen zur Nutzung im Funkspektrum zugewiesen, sondern es erzeugt aufgrund ungeeigneter Übertragungsmedien (ungeschirmte Stromleitungen) Störsignale im Funkbereich.

Vor solchen Störungen genießt CB-Funk denselben Schutz wie andere normale Funkanwendungen.

Hersteller AVM bietet für einen Teil seiner PLC-Geräte Tools an, mit denen weitergehende Änderungen wie der Umfang des auszunotchenden Frequenzbereichs und der Notchtiefe vorgenommen werden können.

Findige CB-Funker haben herausgefunden, dass die Tools und Patches von Devolo und AVM unautorisiert teilweise auch an Geräten der Konkurrenz funktionieren.

CB-Funker sollten Störungen des CB-Funk-Bereichs durch PLC- und andere Geräte unbedingt der Bundesnetzagentur melden. Die Störungsannahme der BNetzA ist rund um die Uhr unter
Tel. 04821 89 55 55
erreichbar. Störungen können auch E-Mail 
funkstoerung@bnetza.de gemeldet werden.

– wolf –

Funkstörungen, die nicht gemeldet werden, existieren offiziell nicht!

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Archiv der ehemaligen DFA-Website abrufbar

Die Inhalte der Website der ehemaligen CB-Funk-Vereinigung „Deutsche Funk Allianz“ (DFA) können seit Anfang 2018 unter neuen Domain www.deutschefunkallianz.de abgerufen werden.

Domaininhaber ist der ehemalige Pressesprecher und Webmaster der DFA, Hans-Werner Hoppe. Er hat die Seiten (Stand: 31. Dezember 2016) archiviert und stellt sie nunmehr für Recherchezwecke zur Verfügung. (Die alte Domain www.deutsche-funk-allianz.de – mit Bindestrichen – ist nicht mehr erreichbar.)

Die DFA, die sich als „CB-Parlament“ verstand, war im Dezember 2016 aus dem Vereinsregister gelöscht worden (das Funkmagazin berichtete). Bestrebungen, den Verein unter derselben oder einer ähnlichen Bezeichnung wieder neu aufzubauen, blieben bisher ergebnislos.

– wolf –

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Rückblick: Das war das CB-Funk-Jahr 2017

Januar 2017

Engagierte Hobbyfunker überraschen mit einer kompakten CB-Funk-Antenne namens „Bazooka-Stick“. Es handelt sich um einen endgespeisten vertikalen Halbwellendipol. Besonderheit: Die Antenne ist kein industriell hergestelltes Massenprodukt. Vielmehr wird jede Antenne einzeln von Hand gefertigt und – so die Hersteller – „messtechnisch optimiert“.

Februar 2017

Verschwörungstheoretiker können wieder ihren Aluhut aufsetzen: HAARP ist wieder in Betrieb. Die ursprünglich für das US-Militär tätige Kurzwellen-Sendeanlage zur Erforschung der Ionosphäre wird jetzt von der Universität von Alaska Fairbanks betrieben. Sie ist schon seit Jahren Gegenstand konfuser Verschwörungstheorien – von Wetterbeeinflussung über Erdbebenerzeugung bis zur Gedankenkontrolle der Bevölkerung.

Aufregung um eine Aktion der BNetzA: Die Behörde verbietet den Verkauf und Besitz der Spielzeugpuppe „Cayla“. Die Puppe verfügt über ein in den Puppenkörper integriertes Mikrofon, das Fragen des spielenden Kindes aufnimmt und per Bluetooth, Handy und Internet an eine Datenbank weiterleitet. Dort werden die Fragen auswertet und die entsprechenden „Antworten “ an die Puppe zurückgespielt. Die BNetzA sieht darin eine verbotene „getarnte“ Sendeanlage.

März 2017

Die Familie der CB-Funk-„Winzlinge“ bekommt Zuwachs: Das französische Label CRT France bringt in neues CB-Mobilfunkgerät in Miniatur-Bauweise auf den Markt. Kurz zuvor hatte Alan ein weitgehend bauähnliches Gerät herausgebracht.

Ein ungewöhnliches Projekt will ein Funkfreund aus Hessen verwirklichen: Er plant, eine „öffentliche CB-Funk-Stelle“ zu errichten. Das ist eine Art „Telefonzelle“, mit der der Allgemeinheit eine einfache Möglichkeit geboten werden soll, CB-Funk zu nutzen.

April 2017

Die traditionelle „deutschlandweite CB-Funk-Staffel“ sorgt wieder für regen Betrieb auf dem 11-m-Band. Zahlreiche CB-Stationen beteiligen sich an der Veranstaltung und bilden eine Funkkette, die durch fast alle Bundesländer führt.

Die HNDX-Group veranstaltet ihren AM-Contest. Damit soll die Modulationsart AM wieder mit Leben erfüllt werden, mit der CB-Funk einst begann und die heute praktisch nur noch von Truckern verwendet wird. Weitere HNDX-Conteste füt FM und SSB werden im Sommer und im Spätherbst folgen.

Mai 2017

Das Landgericht Hamburg bestätigt ein Urteil gegen einen Funkamateur, der im vergangenen Jahr wegen angeblich volksverhetzender Äußerungen über ein Hamburger Amateurfunkrelais zu einer Geldstrafe verurteilt wurde. Kurze Zeit später, nachdem das Urteil in Kraft getreten ist, entzieht die Bundesnetzagentur dem Störer das Rufzeichen.

Juni 2017

Für Aufregung sorgt eine geplante Änderung der Straßenverkehrsordnung: Das bisherige auf „Mobil- oder Autotelefone“ beschränkte „Handyverbot am Steuer“ soll künftig auf „sämtliche technischen Geräte der Kommunikations-, Informations- und Unterhaltungselektronik“ ausgeweitet werden. Darunter würden dann auch CB- und Amateurfunkgeräte und deren Bedienteile fallen.

Zum 16. Mal sorgt der „Radio Activity Day“ für Aktivität auf den CB-Funk-Kanälen. Die Veranstaltung wurde im Jahre 2002 von dem Journalisten Alexander Eisele ins Leben gerufen und wird seit 15 Jahren von den „Funkfreunden Nordbaden“ durchgeführt.

Juli 2017

Das neue Funkanlagengesetz (FuAG) ist in Kraft getreten. Es ersetzt das bisherige „Gesetz über Funkanlagen und Telekommunikationsendeinrichtungen“ (FTEG). Händler dürfen jetzt nur solche Funkanlagen anbieten, die ordnungsgemäß gekennzeichnet sind und denen (wenn sie für private Nutzer bestimmt sind) eine Gebrauchsanleitung in deutscher Sprache beigefügt ist.

August 2017

Der Funkamateur Karl Fischer, DJ5IL, reicht beim Deutschen Bundestag eine Petition zur Bearbeitung von Funkstörungen durch die BNetzA ein. Er kritisiert darin Anweisungen der BNetzA an ihren Prüf- und Messdienst, die seiner Auffassung nach gegen Vorgaben des EMVG verstoßen und eine rechtmäßige Störungsbearbeitung verhindern.

September 2017

Funk-Fachautor Henning Gajek will den „Runden Tisch CB-Funk“ (RTCB) wieder zum Leben erwecken. Der RTCB bietet Funkfreunden die Möglichkeit, ohne überflüssige bürokratische Hürden Ideen und Wünsche einzubringen und daraus ein Konzept für Verbesserungen im Jedermann-Funk zu entwickeln. Er soll als Ansprechpartner für Politik, Verwaltung und Hersteller dienen.

Oktober 2017

Kleines Jubiläum: Zum zahnten Mal findet im badischen Durmersheim im Rahmen der Hobbyfunkmesse „Rheintal Electronica“ die „CB-Lounge“ statt. Der Zuspruch der Besucher ist ungebrochen positiv. Die Beteiligten sind sich einig, dass es auch im nächsten Jahr wieder eine CB-Lounge geben soll.

Die geänderte Straßenverkehrsordnung, die das bisherige „Handyverbot am Steuer“ auf alle elektronischen Geräte der „Kommunikation, Information oder Organisation“ (darunter auch Funkgeräte) ausgeweitet wird, ist in Kraft getreten. Einsprüche von engagierten Funkfreunden und Herstellern haben dafür gesorgt, dass es für Funkgeräte eine Schonfrist bis Ende Juni 2020 gibt.

Überraschung: Ein DARC-Vorstandsmitglied spricht sich u.a. für die Einführung einer dreistufigen Amateurfunkgenehmigung nach US-Vorbild aus (was auch die Einführung einer neuen besonders einfachen Einsteiger-Lizenzklasse zur Folge hätte). Kurze Zeit später werden sich diese Hoffnungen zerschlagen.

November 2017

Enttäuschung bei Funkfreunden, die auf die Einführung einer neuen stark vereinfachten Amateurfunk-Einsteigerlizenzklasse gehofft haben: Die BNetzA gibt zu verstehen, dass die Einführung einer solchen Lizenzklasse auf unbestmmte Zeit vertagt wurde, weil eine Änderung des Amateurfunkgesetzes in absehbarer Zeit nicht stattfinden kann. Kritiker können das nicht nachvollziehen, denn für die Einführung einer Amateurfunk-Lizenzklasse muss das Amateurfunkgesetz nicht geändert werden.

Dezember 2017

Ein kleiner Lichtblick: Im kommenden Jahr soll im Rahmen europäischer Marktüberwachung eine Marktüberwachungskampagne für Powerline-Geräte starten. Hobbyfunker klagen seit Jahren über erhebliche Kurzwellen-Störungen durch Powerline-Geräte. Bei aktuellen Geräten müssten Amateurfunk- und CB-Funk-Frequenzen (Kanäle 1-40) eigentlich ausgespart sein. Die Kampagne wird zeigen, ob das tatsächlich der Fall ist. Es bleibt spannend…

– wolf –

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CB-Warnfunk: Eine neunjährige Erfolgsgeschichte…

 

CB-Funk-Warnanlagen, die Autofahrer akustisch vor Baustellen und Staus auf Autobahnen warnen, haben sich im Laufe der vergangenen neun Jahre zu einem wichtigen Instrument zur Erhöhung der Verkehrssicherheit entwickelt.

Eine der jüngsten Anlagen dieser Art wurde Anfang Oktober 2017 auf der Autobahn A1 vor dem Unfallschwerpunkt Leverkusener Kreuz errichtet. Sie besteht aus neun CB-Funk-Sendern, die Autofahrer durch einen Warnton und eine Ansage in acht Sprachen vor Stausituationen warnen.

Die Errichtung der Anlage und weitere Maßnahmen wie z.B. Neumarkierung von Fahrstreifen haben dazu beigetragen, dass die Zahl der Unfälle dort erheblich zurückging. So ereigneten sich nach Angaben der Bezirksregierung Köln im Zeitraum Juli bis Oktober 2017 nur sieben Unfälle „mit geringer Schwere“.

Die ersten CB-Funk-Warnanlagen dieser Art wurden im Jahre 2008 versuchsweise in Nordbayern erprobt. Die Idee dazu hatte der Leiter der Autobahnmeisterei Geiselwind, nachdem es dort immer wieder Auffahrunfälle vor Baustellen gegeben hatte (das Funkmagazin berichtete). Aufgrund der guten Erfahrungen schafften im Laufe der Jahre auch andere Bundesländer solche Warnanlagen an.

Im Jahre 2011 wurde die Idee des CB-Warnfunks mit dem „ADAC-Mobilitätspreis“ ausgezeichnet. Nach Auffassung des ADAC wird durch den CB-Warnfunk „ein höchst innovativer und messbarer Beitrag zur Verkehrssicherheit“ geboten.

– wolf –

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„Runder Tisch CB-Funk“: Altes Projekt soll wieder aufleben

Der Funk-Fachautor Henning Gajek hat die Website des „Runden Tisches CB-Funk“ (RTCB) unter www.rtcb.de wieder aktiviert. Damit soll der Versuch unternommen werden, den RTCB wieder aufleben zu lassen.

Der „Runde Tisch CB-Funk“ ist ein Projekt, das im Jahre 2005 von Henning Gajek ins Leben gerufen wurde. Ziel war es, ein niederschwelliges Angebot zu schaffen, das Funkfreunden die Möglichkeit bietet, Ideen und Wünsche einzubringen, daraus ein tragfähiges Konzept für Verbesserungen im Jedermann-Funk zu entwickeln und damit als Ansprechpartner für Politik, Verwaltung und Hersteller zu dienen.

Zwischen den Jahren 2005 und 2007 gab es fünf Treffen des RTCB. Leider wurden dessen Bestrebungen damals übertönt von Auseinandersetzungen unter konkurrierenden CB-„Dachverbänden“, die heute nicht mehr bestehen bzw. die keinen Einfluss mehr haben.

Politik, Verwaltung und Hersteller haben stets zu verstehen gegeben, dass sie an Vereinsstreitereien kein Interesse haben und dass man ihnen Verbesserungsvorschläge für den Jedermann-Funk – sofern solche bestehen – in konzentrierter Form vorlegen möge.

Seit 2007 „ruht“ die Arbeit des RTCB. Nach nunmehr zehn Jahren spielen die einstigen CB-Vereinsstreitereien keine Rolle mehr. Das Problem, dass Politk, Verwaltung und Hersteller keinen zentralen Ansprechpartner in Sachen „Jedermannfunk“ haben, besteht jedoch nach wie vor. Deshalb gibt es jetzt Überlegungen, den RTCB „wieder aufleben“ zu lassen.

Am Konzept des RTCB hat sich nichts geändert: Der RTCB ist kein Verein; es gibt keine Mitgliedschaft und keine unnötigen Regularien. Jedermann kann mitmachen; es sollte bei den Teilnehmern lediglich die Bereitschaft bestehen, nicht nur auf eigenen Vorstellungen zu beharren, sondern gemeinsam an praktikablen Kompromissen mitzuwirken.

Weitere Informationen zum RTCB gibt es auf www.rtcb.de/leitseite.htm Für Diskussionen steht das Forum www.cb-lounge.de zur Verfügung. Daneben existiert unter http://t1p.de/i2tp eine Yahoo-Group zum RTCB, deren Inhalte wegen der ungewissen Zukunft von Yahoo teilweise auf www.cb-lounge.de übertragen werden.

– wolf –

© FM-FUNKMAGAZIN
www.funkmagazin.de

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