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Wetterprognose

Wetterprognose

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Bildquelle:http://http://m.bild.de/news/inland/wetter/da-kommt-die-eisluft-kommt-naechste-woche-der-xxl-winter-44038592.bildMobile.html

Die aktuelle Luftmassengrenze hat in einem breiten Streifen zwischen Bremen und Nürnberg für etwas Schneefall und einer Schneedecke von 1-7 cm und in höheren Lagen bis zu 13 cm gesorgt (Aktuelle Schneehöhen). Die Luftmassengrenze wird sich voraussichtlich bis zum Wochenende weitgehend auflösen, so dass der gefallene Schnee am Wochenende langsam aber stetig wieder abtauen kann. Zum aktuellen Stand ist die Milderung aber nur vorübergehend und die vorwiegend aus südlichen und westlichen Landesteilen kommenden Fragen nach „Wann kommt der Schnee, bzw. wann kommt der Winter?“ kann heute schon etwas präziser beantwortet werden.

Bereits in den letzten Tagen wurde auf das breite Entwicklungsspektrum in den Simulationen für das zweite Januar-Drittel und der daraus folgenden „Sprunghaftigkeit“ der Wettermodelle hingewiesen. Heute simuliert das amerikanische Wettermodell aber eine Variante, welche schon seit langer Zeit nicht mehr in den Simulationen zu beobachten war und das „Zeug dazu hat“, die Großwetterlage nachhaltig umzukrempeln. So liegt zum 10./11. Januar noch der Tiefdruckkomplex über England und verlagert sich bis zum 13. Januar über die Nord- und Ostsee über das östliche Skandinavien. Im gleichen Zeitraum gelingt es einem Hochdrucksystem auf dem Atlantik sich gen Norden in Richtung Grönland aufzuwölben, so dass die atlantische Frontalzone frühzeitig blockiert werden kann und keinen Einfluss mehr auf das Wetter über Deutschland, Österreich und die Schweiz nehmen kann. Im Zeitraum vom 13./15. Januar gelingt es dem Tief sich über Skandinavien in gradientenstarker Struktur zu positionieren und führt im Verbund mit dem Hochdrucksystem zwischen den Azoren und Grönland kalte Luftmassen arktischen Ursprungs nach Süden, welche zum 14. Januar auch Deutschland und zum 15. Januar die Schweiz und Österreich erreichen können. Interessant ist jedoch die strukturelle Achsausrichtung zwischen dem Tief und dem Hoch, welche zum 15. Januar von Nordost nach Südwest verlaufen kann. Anders ausgedrückt wird mit dieser Zirkulationsströmung ein Trog Mitteleuropa initialisiert werden können, so dass zum 15./16. Januar ein Mittelmeertief entstehen kann. Der „Kaltluftmotor“ wäre in dieser Konstellation als intakt zu bezeichnen, was bis in tiefere Lagen hinab für Dauerfrost und Schneefall bis zum 22. Januar sorgen könnte. Vereinfacht ausgedrückt entspricht diese Simulation einem nachhaltigen Wintereinbruch im Zeitraum 13./22. Januar.

Etwas anders ist die Simulation des europäischen Wettermodells, welche im Ansatz zwar ähnlich ist, jedoch gelingt der Trogprozess mit Tief über dem Mittelmeerraum zur Monatsmitte nicht. Stattdessen greift das Azorenhoch mit einem Hochdruckkeil auf Mitteleuropa über. Das entspräche einer Nord- bis Nordwestwetterlage, welche hohe Wahrscheinlichkeiten für Winter ab den mittleren Lagen (400-600 Meter) in Aussicht stellt, jedoch könnte es in tieferen Lagen nasskalt bleiben (-1/+2 Grad).
Quelle:
http://http://www.wetterprognose-wettervorhersage.de/wetter-jahreszeiten/winter/wetter-winter-2015-2016.html

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